Hendrike Brenninkmeyer moderiert Marktcheck mit den Themen: Brandgefährliche Akkus in E-Autos von Mercedes-Benz werden nicht ausgetauscht; Steuererklärung für 2025 und neue Regelungen ab 2026 – die wichtigsten Tipps; AA-Batterien im Test – richtig gut gibt es auch richtig günstig; Fragwürdige Abrechnungen im Gesundheitssystem – wie Versicherte bei der Kontrolle unterstützen können.
Brandgefährliche Akkus bei Mercedes – aber kein Austausch
Mercedes hat bei einem seiner Elektro-Modelle Akkus verbaut, die beim Laden Feuer fangen können. Deswegen gibt es bereits einen Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamtes. Aber der Hersteller tauscht in der Werkstatt nicht etwa die brandgefährlichen Akkus aus - ein Software-Update soll das Problem lösen. Allerdings lädt der Akku nach dem Update beträchtlich langsamer und kann nicht mehr die volle Kapazität nutzen, sagen die Besitzer. Sie sehen eine erhebliche Einschränkung bei der Nutzung und auch einen Wertverlust. Mercedes bestreitet das. Die Kunden sind entsprechend ungehalten. Kommt Mercedes damit durch?
Marktcheck rechnet nach: Steuern
Vielen bringt sie Geld, andere müssen nachzahlen, aber fast allen graut es vor ihr: die Rede ist von der Steuererklärung. Die Arbeit damit kann einem ein Steuerberater abnehmen, der auch über das nötige Wissen zu Abschreibungen und Regelungen verfügt, um den Kunden finanziell besser dastehen zu lassen. Aber was, wenn der Steuerberater einfach nicht tätig wird, obwohl wichtige Fristen ablaufen? Marktcheck berichtet über so einen Fall – und über alle wichtigen Neuregelungen im Steuerrecht für 2025 und 2026.
Batterien im Test: Richtig gut gibt's auch richtig günstig
Dauernd braucht man Batterien - für die Taschenlampe, die Lichterkette, Spielzeug und und und... Aber Markenbatterien gehen auf Dauer ins Geld. Günstige Alternativen bieten beispielsweise die Discounter an. Doch wie gut sind sie? Lohnt es sich zuzugreifen oder zahlt man am Ende drauf, weil die Markenbatterien viel länger halten?
Fragwürdige Abrechnungen im Gesundheitssystem
Ein Mini-Umzug mit ein paar wenigen Möbelstücken in die Demenz-WG, der 4.000 Euro gekostet haben soll - die Krankenkasse hat anstandslos gezahlt. Die Medikamente, die auch nach dem Tod eines Heimbewohners weiter als Leistung angegeben wurden... Abrechnungen bei Krankenkassen seien eine "black box" mit vielen Millionen Euro Schaden und hoher Dunkelziffer, sagt der Spitzenverband Bund der Krankenkassen. Ermittler der Krankenkassen bitten um Unterstützung der Versicherten bei der Aufklärung. Doch wie können gesetzlich Versicherte besser kontrollieren, was abgerechnet wird?
Marktcheck wurde auf SR ausgestrahlt am Dienstag 27 Januar 2026, 20:15 Uhr.