Krabbeltiere

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Krabbeltiere

Das Liebesleben der Schweizer Insekten hört sich teils bizarr an: qualvoll, tödlich oder enormer Stress. Glühwürmchen fressen nichts mehr und konzentrieren sich auf Sex, die Gottesanbeterin kann das Männchen noch während des Akts auffressen und Hirschkäfer-Weibchen locken den Pa...

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Juni 2024
In der Schweiz leben Insekten, die eine unglaubliche Wunderwelt der Farben präsentieren: beispielsweise die Goldwespe. Obwohl sehr klein, schillert ihr Panzer in allen Farbfacetten. Oder die Raupe des Totenkopfschwärmers; sie fluoresziert unter UV-Licht und lässt Kartoffelfelder zu Discos werden.
Schweizer Insekten haben Taktiken zum Überleben entwickelt, die erschaudern lassen: Der Bienenwolf tötet seine Opfer nicht, sondern betäubt sie – damit seine Nachkommen Frischfleisch bekommen. Der Ameisenlöwen bewirft seine Opfer mit Sand und saugt sie schliesslich bis auf den letzten Tropfen aus.
Die Sägeschrecke und die Binden-Pelzbiene sind vom Aussterben bedroht. Die eine ist dank ihrer Tarnung kaum zu finden, die andere so blitzschnell, dass selbst geübte Insektenforschende sie kaum vor die Linse bekommen. Kennst du die seltenen Insekten der Schweiz?
Schweizer Krabbeltiere erleichtern das Leben: Die Larve des Rosenkäfers wandelt totes Pflanzenmaterial in Hummus um und ist nützlich im Garten. Hummeln gehören zu den ganz wenigen Insekten, die Tomaten bestäuben können. Und Spinnenläufer sehen zwar eklig aus, vertilgen aber im Haus Ungeziefer.
Gelb, weiss oder rosa? Manche Schweizer Spinnen suchen sich wie ein Chamäleon ihre Farbe aus, um clever an Beute ranzukommen. Die Kegelbiene kann Regen spüren und bringt sich rechtzeitig in Sicherheit, während Ameisen auf Blattläuse trommeln und so clever an ihr Fressen kommen.
Tagelang ohne Kopf überleben, wochenlang ohne Sauerstoff sein, jahrelang ohne Fressen überleben oder Minus-Temperaturen locker wegstecken: Schweizer Krabbeltiere sind wahre Überlebenskünstler. Wer hält was am längsten aus? Zecke, Schabe und der Schneewurm im Härtetest.
Mai 2024
Finger weg bei diesen Schweizer Krabbeltieren: Prozessionsspinner können heftige allergische Reaktionen auslösen, ihre Haare tragen ein Nesselgift in sich. Ölkäfer sondern bei Gefahr ein Reiz- und Nervengift ab, das für Menschen tödlich sein kann und früher als Mordwaffe eingesetzt wurde.
Finger weg bei diesen Schweizer Krabbeltieren: Prozessionsspinner können heftige allergische Reaktionen auslösen, ihre Haare tragen ein Nesselgift in sich. Ölkäfer sondern bei Gefahr ein Reiz- und Nervengift ab, das für Menschen tödlich sein kann und früher als Mordwaffe eingesetzt wurde.
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