Zu Tisch!

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Zu Tisch!

In Zentralserbien dreht sich im Juli alles um die Himbeere. Familie Čvrkić bewirtschaftet am Berg Kablar einen kleinen Hof. Schwiegertochter Milica kocht mit eigenen Produkten und verarbeitet die süssen Früchte zu Slatko, Strudel und Sirup. Ein kulinarischer Einblick in Traditio...

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Januar 2026
In Røros, Mittelnorwegen, leben Hilde und Mattis Danielsen vom indigenen Volk der Samen von der Rentierzucht. Die Region ist bekannt für eine deftige Winterküche mit Rentierfleisch in Bouillon, Fisch aus zugefrorenen Seen und traditionellen Süssspeisen wie Pjalt, eine Art norwegische Pfannkuchen.
Auf den vulkanischen Böden Lanzarotes wächst die wasserspeichernde Pflanze Aloe vera besonders gut. In der Hautpflege wird sie schon länger verwendet, aber auch zum Kochen eignet sie sich hervorragend. Begoña Frahija verwendet sie in Smoothies, Brownies oder als Fleischersatz in Hamburgern.
In den steilen Weinbergen an der Mosel pflanzt die Gärtnerin Monika Servaty Pfirsichbäumchen, wo sich der Weinanbau nicht mehr lohnt. Die blutroten Früchte des Weinbergpfirsichs verarbeitet sie zu Marmelade und Mousse. Ihr Freund Herbert Budweg benutzt das reife Obst zur Herstellung von Essig.
Im südlichen Mähren steht im Juli die Erntezeit der Aprikosen an. Die süssen Früchte werden in der Küche vielseitig verwendet: Ob mährischer Aprikosen-Käsekuchen, herzhafte Chutneys oder Schweinebraten in einer Marinade aus Aprikosenbier, die Rezepte sind teils traditionell, teils neu kreiert.
Der Gemüsebauer Benjamin Caie erntet im Herbst auf seiner Ferme du Plantey südwestlich von Bordeaux mehr als eine Tonne Kürbis. Die Ware verkauft er an Restaurants und Bio-Küchen seiner Heimatstadt. Der begeisterte Rugbyspieler bereitet für die Männer seines Clubs Kürbiscurry mit Garnelen zu.
Im österreichischen Kurort Bad Gastein trifft sich ein bunter Freundeskreis aus Künstlern, Schauspielern und Alteingesessenen, um zusammen zu kochen und zu feiern. Tafelspitzsuppe, Pasta mit Pfifferlingen und Zitrone, gegrillte Bachforelle und die Baisertorte Pavlova stehen auf dem Menüplan.
Faszinierende Einblicke in die kulinarischen Traditionen der Steiermark während der Osterzeit: Nicole Karner zeigt die Zubereitung von Osterbrot und Geselchtem. Zudem spielt eine bestimmte Speise eine grosse Rolle beim Festmahl.
Im fruchtbaren Ferghana-Tal in Usbekistan bewirtschaftet Bahriddin Yunusov ein eigenes Feld. Im Herbst erntet er Quitten, Kaki und Kürbisse. Den Familiennachwuchs feiert die Familie mit traditionellen Speisen wie dem Nationalgericht Plov, gefüllten Teigtaschen Manti und Shurpa-Suppe.
Im Bauland, Nordbaden, röstet Jürgen Stätzler unreifen Dinkel auf seiner historischen Darre über einem Buchenholzfeuer zu Grünkern. Partnerin Dagmar Graser und er essen vegetarisch und nutzen das gesunde Korn mit dem rauchig-würzigen Geschmack vielseitig: in Suppen, Salaten, Falafel oder Kuchen.
In Litauen wird Ostern nicht nur als religiösen Feiertag begangen, sondern auch als erstes Fest des Frühlings. Das gefärbte Ei ist das wichtigste Ostersymbol. Es steht für Leben, Wohlstand und eine reiche Ernte. Auf dem Speiseplan stehen auch Hering mit Zwiebeln, Kartoffelsalat und gefüllte Klösse.
Seit Generationen züchten die Menschen im romantischen Nordosten Spaniens Schweine. Hier wird Fleisch in hoher Qualität erzeugt. Fermí Corominas ist nicht nur Schweinezüchter, sondern auch Metzger. Er zeigt, warum seine Würste etwas ganz Aussergewöhnliches sind.
Im wilden und romantischen Nordwesten Englands ist die Schafzucht ein zentraler Bestandteil des Lebens. Der Schäfer Andrew Harrison zeigt die schönsten Plätze der Gegend. Seine Mutter Marian kocht für die Familie traditionelle, deftige Gerichte, die die Männer nach einem Tag in den Bergem schätzen.
Inmitten Finnlands tiefen Wäldern betreibt Maija Suutarinen eine Schafszucht. Für ihre Familie zaubert sie aus den einfachen Wurzelgemüsen, die sie zur Verfügung hat, feine Mahlzeiten. Zur Mittsommernacht gibt es aber ein ganz besonderes Festmahl.
Im malerischen Kampanien, 100 Kilometer südlich von Neapel, wollen die drei Geschwister Barlotti die alte Käserei ihres verstorbenen Vaters wieder auf Vordermann bringen. Damit führen sie eine uralte Tradition weiter und stellen exquisiten Büffelmozzarella her.
Bereits seit Jahrtausenden grasen auf den hügeligen Wiesen der schönen Wetterau Schafe. Einblicke in das Dorfleben zeigen eine fröhliche Gemeinschaft, die zum Essen zusammenfindet. Es gibt Lammbraten mit einer besonderen Sauce. Die Dorfbewohnenden verraten dabei ihre Geheimzutaten.
Dezember 2025
In Jämtland, der zweitgrössten Provinz Schwedens, wohnen Ida und Johannes Collin mit ihren Söhnen. Vor Weihnachten wird tagelang für das Weihnachtsbuffet gekocht. Johannes probiert neben traditionellen Gerichten auch neue Rezepte aus. Er garniert Elchcarpaccio mit Trüffelmayonnaise und Pinienkernen.
Heike und Ulrich Raupach stellen in ihrer Porzellanmanufaktur alles von Hand her. Und auch beim Kochen gibt sich das Ehepaar grosse Mühe. Sie zaubern selbstgemachte sächsische Spezialitäten auf den Tisch.
Familie Ravanel lebt in den Savoyer Alpen. Hier dreht sich alles um den alpinen Sport. Da dürfen gehaltvolle Speisen zur Stärkung nicht fehlen. Farçon, ein herzhafter Gugelhupf aus Kartoffeln, Speck, Dörrobst und Eiern, füllt die Energiespeicher nach einer anstrengenden Ski-Wandertour wieder auf.
Weihnachten wird in Strassburg gross gefeiert, auch in der Küche. Das traditionelle Elsässer Früchtebrot Berwawecka darf nicht fehlen. Fatima Riahi bereitet es mit ihrer Tochter Ambrine zu. Ein Teil der Zutaten stammt aus eigenem Anbau. Fatima betreibt eine Stadtfarm mit 120 Angestellten.
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