Sternstunde Religion

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Hans und Wil sind seit ihrer Jugend ein Paar und mittlerweile 47 Jahre verheiratet. Als Wil an Demenz erkrankt, beschliesst Hans, gegen den Willen ihrer gemeinsamen Kinder einen Camper zu kaufen und mit seiner Frau, die ihn nicht mehr erkennt, durch Europa zu fahren.

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2026
Eigentlich müssten ihn alle kennen. Aby Warburg war ein weit gereister deutscher Kunsthistoriker und Kulturtheoretiker, der die Bildbetrachtung revolutionierte. Sein grosses Vermächtnis ist das Warburg Institute, das seine Nachfahren 1933 vor den Nazis nach London retteten.
Überall in Umbrien ist der Geist des heiligen Franziskus spürbar. Vor allem in seiner Geburtsstadt Assisi, die von der ihm gewidmeten Basilika gekrönt wird. Aber auch im Umland knüpfen einige seiner Nachfolger treu an seine Lehre an, in einer Landschaft, die sich für einsame Meditationen eignet.
Was bedeutet es wirklich, Widerstand zu leisten? Ein Zeuge Jehovas, eine evangelische Theologin und ein katholischer Pfarrer haben es erfahren. Sie weigerten sich, im Zweiten Weltkrieg mit den Nazis zusammenzuarbeiten und riskierten dabei ihr Leben. Eine beeindruckende Doku aus Österreich.
Ohne Sonne kein Leben. Der Mensch hat das von Anbeginn instinktiv begriffen und die Sonne zum Zentrum seiner spirituellen und religiösen Traditionen gemacht: als Gottheit selbst, aber auch als Symbol für Licht, Wärme und Erneuerung. Ein Film über Verehrung, Forschung und Analyse des nächsten Sterns.
Egal, ob Managerboni, Ukraine-Krieg oder Pornostar Rocco Siffredi: Todsünden und ihre Anhänger sind omnipräsent. Ein Blick auf die Todsünden von heute ist ein Blick in den gesellschaftlichen Spiegel unserer Zeit. Was bedeutet «Sündigen» für bekannte Schweizerinnen und Schweizer?
Terrence Malick ist einer der rätselhaftesten Regisseure unserer Zeit. Mit Filmen wie «The Thin Red Line» oder «A Hidden Life» hat er existenzielle Fragen gestellt, nun verfilmt er das Leben Jesu. Grund genug, sich dem medienscheuen Malick mithilfe von Schauspielerinnen und Weggefährten zu nähern.
Die Priesterbruderschaft St. Pius X. will den «ursprünglichen Glauben» bewahren, erkennt die Öffnung der römisch-katholischen Kirche nicht an, ist gegen den Dialog mit anderen Kirchen und weiht eigene Priester und Bischöfe. Für den Papst und den Vatikan sind sie Abtrünnige. Ein Portrait.
Für viele Reisende ist Djerba ein Touristenmagnet. Doch seit Jahrtausenden ist die tunesische Insel vor allem ein Treffpunkt verschiedener Religionen und Kulturen, was sich anhand unterschiedlicher religiöser Bauwerke manifestiert. Wiederholung der «Sternstunde Religion» vom 16. April 2023.
Keine Frau wurde in den letzten 2000 Jahren so oft dargestellt wie die Mutter Jesu. Welche Rolle spielte Maria als weibliches Ideal in einer patriarchalen Gesellschaft? Welchen Wandel machte die Ikonografie durch, und welche Vorstellungen sind fest im Unterbewusstsein der westlichen Welt verankert?
Keine Frau wurde in den vergangenen 2000 Jahren so oft dargestellt wie Maria, die Mutter Jesu. Was sagen all die Bildnisse, die im Laufe der Jahrhunderte von dem jüdischen Mädchen geschaffen wurden, über ihre jeweilige Zeit aus? Und was sagt Maria den Menschen heutzutage?
Bröckelnde Demokratien, von künstlicher Intelligenz überflüssig gemachte Menschen: Düstere Zukunftsszenarien sind zum Mainstream geworden. Dass die Zukunft auch positiver, sinnstiftender und sogar spirituell erfüllend werden könnte, erzählt der Dokumentarfilm «Das Ende der Menschheit».
Indonesien ist nicht nur das grösste Inselreich, sondern auch das bevölkerungsmässig grösste muslimische Land der Welt. Bevor sich der Islam ausbreiten konnte, waren Hinduismus und Buddhismus weit verbreitet und hinterliessen auf der Hauptinsel Java ein beeindruckendes Kulturerbe.
Oft wurden sie an Bergflanken errichtet: die Kirchen und Klöster Bulgariens. Und obwohl sie so relativ gut gesichert waren, wurden sie über die Jahrhunderte belagert, in Flammen gesetzt oder erobert. Doch manche dieser Klöster stehen noch, als Stein gewordene Zeugnisse des orthodoxen Glaubens.
Ihr Gott heisst Ahura Mazda, Feuer ist ihnen heilig, und ihr Glaube gilt als älteste monotheistische Religion überhaupt. Viele Aspekte des Zoroastrismus überdauerten die Islamisierung und sind heute Teil der iranischen Kultur. Ein Rundgang mit einer zoroastrischen Priesterin in der Hauptstadt Yazd.
Heinz Wicki gräbt Überreste von bestatteten Menschen aus und begräbt sie wieder, wenn Gräber aufgehoben werden, wenn es mit der Verwesung Probleme gibt oder wenn ein Friedhof saniert wird. In Gedanken flüstert er beschwichtigend mit den Überresten der Toten. Ein Film von Christof Schürpf.
Vor 500 Jahren wird Adriaan Floriszoon Boeyens als Aussenseiter und erster Niederländer zum Papst gewählt und beginnt, im Vatikan aufzuräumen. Das missfällt dem satten Klerus in Rom, und der holländische Reformer stirbt im September 1523 unter mysteriösen Umständen im Amt.
Er ist Zen-Meister, Benediktinermönch, Psychologe und geübter Einsiedler. David Steindl-Rast gilt als einer der bekanntesten spirituellen Lehrer der Gegenwart. Mit Olivia Röllin spricht er über die Suche nach dem richtigen Lebensweg, den allgegenwärtigen Tod und warum es sich lohnt, dankbar zu sein.
Jana ist Pfarrerin in einem Dorf in Slowenien. Sie liebt ihren Beruf. Eigentlich. Doch sie hat Mühe mit der Institution, für die sie arbeitet. Und sie hat zu wenig Zeit für die Menschen, für die sie da sein sollte. Als sie an Krebs erkrankt, nimmt sie das zum Anlass, anders auf ihr Leben zu blicken.
Elisabeth Kübler-Ross war Psychiaterin, esoterische Geistheilerin und Sterbeforscherin, hat mehrere Bestseller geschrieben, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden, und erhielt über 20 Ehrendoktortitel. Am 8. Juli 2026 wäre die Pionierin der Sterbeforschung 100 Jahre alt geworden.
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