CH:Filmszene

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Bruno Stefanini – Immigrantensohn, Offizier, Frauenschwarm und milliardenschwerer Bauunternehmer: Mit viel Humor verwebt der Dokumentarfilm Sozialgeschichte mit dem Leben Stefaninis.

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Juli 2026
Was ist Geld – und wer dient hier eigentlich wem? In «Unser Geld» nimmt Hercli Bundi das Finanzsystem unter die Lupe. Dabei öffnen auch ein Bankräuber, ein Kryptoexperte, eine Pfarrerin und ein SNB-Ökonom einen Blick auf die Macht, die unser Leben bestimmt.
Juni 2026
Das Schulhaus steht leer, der Dorfladen ist verwaist. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Oberwalliser Bergdorfs Bratsch sind ins Tal gezogen. 2015 leben nur noch rund 100 Menschen im Ort. Mit der Eröffnung einer neuen Schule auf privater Basis kommt 2016 wieder leben ins Dorf zurück.
Luigi und seine Brüder verliessen ihr kleines, italienisches Bergdorf, um im Ausland ihr Glück zu finden. Nach vielen Umwegen und Rückschlägen landet Luigi mit seiner Familie am Ende in Frankreich. Eine ergreifende Familienchronik, die für die Geschichte vieler italienischer Auswanderer steht.
Ein mitreissender Dokumentarfilm über archaische Tanzformen. Ausgehend vom Innerschweizer Bödälä, führt die Reise zu Stepptanz, Flamenco und Irish Dance – zu Menschen, die mit ihren Füssen Rhythmus, Kraft und Emotionen ausdrücken.
«Nicht reden, machen!» Ende der 1970er-Jahre versprach der Punk Rebellion und Selbstermächtigung. Auch für die Frauen in der Szene. Sie erkämpften sich ihren Platz auf der Bühne, lehnten sich gegen gesellschaftliche Normen und längst überholte weibliche Rollenbilder auf. Dies ist ihre Geschichte.
Ein Pfiff. Auf den Zuschauerrängen wird es laut. Die Spieler protestieren aufgebracht. Mitten drin, der Schiedsrichter. Das ganze Stadion schaut auf ihn. Jetzt muss er entscheiden. Er muss sich auf dem Feld Respekt verschaffen und die Energie eines ganzen Stadions dirigieren.
Genf, 1964: Der junge Jean Ziegler verspricht Che Guevara in Genf, gegen das «kapitalistische Monstrum» zu kämpfen. Seither kämpft der inzwischen 82-jährige streitbare Globalisierungskritiker unermüdlich gegen die Macht der Finanzmanager und geisselt deren Verantwortung für den Hunger in der Welt.
Lapidari ist ein industrieller und zugleich emotionaler Film über Stein als Träger kollektiven Gedächtnisses. Er verknüpft Zement, Architektur und faschistische Geschichte und zeigt, wie Material zum Symbol wird – als stummes Archiv von Macht, Gewalt und Erinnerung.
Erbari ist eine Langzeitbeobachtung im botanischen Garten von Padua. Der Film richtet den Blick auf Pflanzen als Grundlage allen Lebens: 99,7 Prozent der irdischen Biomasse bestehen aus ihnen. In ruhigen, präzisen Tableaus fragt Erbari nach Macht, Ordnung und unserem Verhältnis zur Pflanzenwelt.
Mai 2026
Inmitten von Biel breiten sich 5082 m² Asphalt aus. Die Fläche nennt sich «Place de l’Esplanade» und verbindet das Kongresshaus mit der Coupole, dem 1968 gegründeten Autonomen Jugendzentrum. Der Platz ist geprägt von stetem Wandel und erzählt die Geschichte der Stadt zwischen Aufbruch und Rezession.
Inmitten von Biel breiten sich 5082 m² Asphalt aus. Die Fläche nennt sich «Place de l’Esplanade» und verbindet das Kongresshaus mit der Coupole, dem 1968 gegründeten Autonomen Jugendzentrum. Der Platz ist geprägt von stetem Wandel und erzählt die Geschichte der Stadt zwischen Aufbruch und Rezession.
Niklaus Wegmüller arbeitet als gutverdienender Abteilungsleiter bei einer Versicherung. Eines Abends wird er von einem Fremden angesprochen, der 4000 Franken von seinem Monatsgehalt verlangt. Niklaus geht nicht auf die Forderung ein, aber der Unbekannte lässt nicht locker.
Ein Kojote verliert durch einen Angriff von Wölfen seine Frau und seine Kinder. Geplagt von Emotionen versucht er, das Erlebte zu verarbeiten. Ein Dämon gibt dem Kojoten eine zweite Chance, seine Familie zu rächen. Neben Trauer und Wahnvorstellungen ergreift auch das Böse immer mehr von ihm Besitz.
Füsse bekommen nur wenig Beachtung, bis der Schmerz eintritt. Der Podologe Edi kümmert sich leidenschaftlich um leidende Füsse, während eine Lawine an versteckten Fussgeschichten losgetreten wird.
Ausgeliefert auf dem Zahnarztstuhl, kann sich der Protagonist der Auseinandersetzung mit Schmerz und dem Abschaum des elendiglichen Menschseins nicht entziehen. Um sich abzulenken, flüchtet er sich in eine fantasierte Geschichte von Fischer und Meer.
Yael steht am Anfang der Pubertät und ist auf der Suche nach seiner eigenen Identität zwischen seinem virilen grossen Bruder und seinem queeren besten Freund Aaron. Dabei hinterfragt er nicht nur sich selbst, sondern gefährdet auch seine Freundschaft mit Aaron.
Seit Jahrtausenden leben Krähen und Menschen in enger Verbindung. Die Vögel begleiten und beobachten uns und haben die Fähigkeit, dieses Wissen an ihre Nachkommen weiterzugeben. Früher standen uns die Tiere nahe, weil wir die besten Jäger waren – heute, weil wir den meisten Abfall produzieren.
Im Stau stehen nervt. Doch wie geht es jenen, die die Verkehrslawinen am Gotthard ertragen müssen, in den Dörfern, die von Autos und Motorrädern überflutet werden? Der Film zeigt die Belastung der Bevölkerung und die schwierige Suche nach Lösungen.
Peter Amacher hat einen der aussergewöhnlichsten Jobs der Schweiz. Er ist Mineralienaufseher. Beim Bau des zweiten Strassentunnels durch den Gotthard passt er auf, dass keine Kristalle entwendet werden.
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