CH:Filmszene

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Inmitten von Biel breiten sich 5082 m² Asphalt aus. Die Fläche nennt sich «Place de l’Esplanade» und verbindet das Kongresshaus mit der Coupole, dem 1968 gegründeten Autonomen Jugendzentrum. Der Platz ist geprägt von stetem Wandel und erzählt die Geschichte der Stadt zwischen Au...

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Mai 2026
Inmitten von Biel breiten sich 5082 m² Asphalt aus. Die Fläche nennt sich «Place de l’Esplanade» und verbindet das Kongresshaus mit der Coupole, dem 1968 gegründeten Autonomen Jugendzentrum. Der Platz ist geprägt von stetem Wandel und erzählt die Geschichte der Stadt zwischen Aufbruch und Rezession.
Niklaus Wegmüller arbeitet als gutverdienender Abteilungsleiter bei einer Versicherung. Eines Abends wird er von einem Fremden angesprochen, der 4000 Franken von seinem Monatsgehalt verlangt. Niklaus geht nicht auf die Forderung ein, aber der Unbekannte lässt nicht locker.
Ein Kojote verliert durch einen Angriff von Wölfen seine Frau und seine Kinder. Geplagt von Emotionen versucht er, das Erlebte zu verarbeiten. Ein Dämon gibt dem Kojoten eine zweite Chance, seine Familie zu rächen. Neben Trauer und Wahnvorstellungen ergreift auch das Böse immer mehr von ihm Besitz.
Füsse bekommen nur wenig Beachtung, bis der Schmerz eintritt. Der Podologe Edi kümmert sich leidenschaftlich um leidende Füsse, während eine Lawine an versteckten Fussgeschichten losgetreten wird.
Ausgeliefert auf dem Zahnarztstuhl, kann sich der Protagonist der Auseinandersetzung mit Schmerz und dem Abschaum des elendiglichen Menschseins nicht entziehen. Um sich abzulenken, flüchtet er sich in eine fantasierte Geschichte von Fischer und Meer.
Yael steht am Anfang der Pubertät und ist auf der Suche nach seiner eigenen Identität zwischen seinem virilen grossen Bruder und seinem queeren besten Freund Aaron. Dabei hinterfragt er nicht nur sich selbst, sondern gefährdet auch seine Freundschaft mit Aaron.
Seit Jahrtausenden leben Krähen und Menschen in enger Verbindung. Die Vögel begleiten und beobachten uns und haben die Fähigkeit, dieses Wissen an ihre Nachkommen weiterzugeben. Früher standen uns die Tiere nahe, weil wir die besten Jäger waren – heute, weil wir den meisten Abfall produzieren.
Im Stau stehen nervt. Doch wie geht es jenen, die die Verkehrslawinen am Gotthard ertragen müssen, in den Dörfern, die von Autos und Motorrädern überflutet werden? Der Film zeigt die Belastung der Bevölkerung und die schwierige Suche nach Lösungen.
Peter Amacher hat einen der aussergewöhnlichsten Jobs der Schweiz. Er ist Mineralienaufseher. Beim Bau des zweiten Strassentunnels durch den Gotthard passt er auf, dass keine Kristalle entwendet werden.
Ein Schweizer Filmemacher palästinensischer Herkunft reist ins Westjordanland, um den Bruch mit seinem jüdischen Jugendfreund zu verstehen. Auf dieser Reise öffnet sich auch seine eigene Familiengeschichte – eine zutiefst persönliche Suche nach Erinnerung, Identität und verlorenem Vertrauen.
Zwei junge Menschen in Bagdad kämpfen unbeirrbar für Freiheit: Milo trotzt der patriarchalen Kontrolle, Khalili setzt seine Kamera gegen ein gewaltvolles Regime ein. Ihre Hoffnungen, Verletzungen und ihr Mut erzählen vom tiefen Wunsch einer Generation, nach einem Leben in Würde.
Rudmer träumt auf dem Containerschiff Panerai davon, Kapitän zu werden. Über vier Jahre begleitet ihn der Regisseur Max Carlo Kohal durch harte Arbeit, Einsamkeit und wechselnde Beziehungen an Bord – ein sensibles Porträt eines jungen Mannes, der seinen Weg zwischen den Häfen Europas sucht.
April 2026
An der bosnisch-kroatischen EU-Aussengrenze kreuzen sich die Wege von Migranten und Einheimischen. Die Narben des Krieges aus den 90er-Jahren verbinden sich mit den Schicksalen der Flüchtenden von heute. Ein tief in der Erde verankerter Film, ein Kaleidoskop aus Landschaft und Wahn.
Bernard Rambert ist einer der umstrittensten Schweizer Strafverteidiger. Sein Einsatz für Aktivist:innen wie Walter Stürm, Marco Camenisch oder Petra Krause hat ihm den Titel «Terroristenanwalt» eingebracht. Bis heute kämpft er unermüdlich für faire Prozesse und gegen unmenschliche Haftbedingungen.
Die Kinder der 6. Klasse haben neben der Schule Tausend Dinge im Kopf. Doch sie stehen vor einer wichtigen Weichenstellung: Dem Übertritt in die Oberstufe. Der Dokumentarfilm von Luzius Wespe zeigt Träume, Tränen und Entscheide und gibt einen persönlichen Einblick in die Welt der Kinder.
Ein Porträt anhand von Gegenständen. Die Filmemacherin begibt sich auf Spurensuche nach der verstorbenen Schwester. Dabei treffen fragmentierte Erinnerungen auf Materielles. Eine Reise in eine Welt, in der auch Abwesende präsent sein dürfen.
Die Geschwister Hêlîn, Selin, Firat und Serhat sind in einem Dorf in der Zentralschweiz aufgewachsen. Nun tragen sie ihr Wohnzimmer in die Öffentlichkeit – Teppich, Sofa, Çay. Eine neue Geschichte entsteht, in der Wut und Widerständigkeit unbefangen neben Fremdsein und Ohnmacht Platz nehmen.
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Lapidari

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Lapidari ist ein industrieller und zugleich emotionaler Film über Stein als Träger kollektiven Gedächtnisses. Er verknüpft Zement, Architektur und faschistische Geschichte und zeigt, wie Material zum Symbol wird – als stummes Archiv von Macht, Gewalt und Erinnerung.

Erbari

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Erbari ist eine Langzeitbeobachtung im botanischen Garten von Padua. Der Film richtet den Blick auf Pflanzen als Grundlage allen Lebens: 99,7 Prozent der irdischen Biomasse bestehen aus ihnen. In ruhigen, präzisen Tableaus fragt Erbari nach Macht, Ordnung und unserem Verhältnis zur Pflanzenwelt.
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