Problempferde reiten

Wildpferde auf Wiese

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Die Pferdeprofis bekommen jedes noch so verhaltensgestörte Pferd in den Griff

Bei der Sendung die Pferdeprofis wird jede Woche ein neues Problempferd vorgestellt. Die Pferdeprofis Bernd Hackl und Sandra Schneider nehmen sich Problempferden an und versuchen das Verhalten der Tiere zu ergründen und zu therapieren. Die beiden erfahrenen Pferdetrainer versuchen mit viel Geduld das Vertrauen des Tieres zu gewinnen und das Verhältnis zwischen Pferd und Besitzer wiederherzustellen. Wenn ein Pferd untypische Verhaltensweisen an den Tag legt, es unkooperativ oder besonders schreckhaft ist, wird das eigene Pferd schnell als Bedrohung wahrgenommen. Die Pferdeprofis sind dazu da, um Mensch und Tier aus der Spirale aus Ängsten, Missverständnissen und Schwierigkeiten herauszuholen. Bevor man an der Erziehung des eigenen Pferdes verzweifelt oder sogar darüber nachdenkt, das Tier zu verkaufen, sollte man die Hilfe der professionellen Pferdetrainer in Anspruch nehmen. Da viele Besitzer Angst vor ihrem Problempferd haben, scheint es unmöglich, die Problempferde zu reiten. Um Problempferde reiten zu können, muss man sich den Tieren langsam wieder annähern und das Vertrauen zwischen Mensch und Tier wiederherstellen. Jede Folge behandelt ein neue Pferde. Verpasste Folgen können auch nachgeholt werden.

Wie man auch schwierige Pferde reiten kann

Cowboy versucht Pferd zu zähmen

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Eigentlich gibt es von Natur aus keine Problempferde, sondern eher Pferde mit Schwierigkeiten. Diese Schwierigkeiten können dem Besitzer des Tieres zum Teil große Angst einjagen und äußerst unangenehm werden. Pferde kommen nicht als Problempferde zur Welt. In der freien Natur gibt es keine Verhaltensstörungen bei Pferden, da diese in ihrer natürlichen Umgebung keinerlei Konflikt- oder Stresssituationen ausgesetzt sind. Viele der Verhaltensstörungen bei Pferden werden durch den Menschen selbst verursacht. Bei der Entstehung der Probleme spielen häufig eine falsche Tierhaltung oder eine falsche Erziehung eine Rolle. Der Mensch schafft sich für gewöhnlich Pferde an, damit er die Pferde reiten kann. Denn das Glück der Erde liegt bekanntlich auf dem Rücken der Pferde. Doch dieser Traum kann schnell zum Albtraum werden, wenn das Pferd sich störrisch oder aggressiv verhält und dem Menschen eine solche Angst einjagt, dass sie dem Problempferd nicht mehr genug Vertrauen entgegen bringen, um es zu reiten. Doch auch genau die umgekehrte Situation kann der Fall sein. Auch Pferde haben teilweise Angst vor dem Menschen, da sie mit ihm schlechte Erfahrungen verbinden und ihn deshalb nicht mehr in den Sattel steigen lassen, ohne sich dagegen zu wehren. So entstehen Konflikte zwischen Mensch und Tier, die ohne professionelle Hilfe nicht gelöst werden können. Mit Hilfe der Pferdeprofis kann das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier repariert werden. Die Therapie eines Problempferdes kann teilweise mehrere Wochen oder Monate in Anspruch nehmen, je nach Schweregrad der Störung. Doch die Therapie sollte jedem Besitzer diese Mühen wert sein. So können die Besitzer am Ende der Therapie wieder ohne Einschränkungen ihre Problempferde reiten. Nur wenn das Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Besitzer stimmt, macht ein Ausritt sowohl dem Tier als auch dem Menschen Spaß.

Wie die Pferdeprofis auch verhaltensgestörte Pferde reiten

Die Pferdeprofis auf VOX therapieren schwierige Pferde auf ihrer Ranch und versuchen die gestörten Verhaltensweisen der Tiere in die richtige Richtung zu lenken. Wenn das Verhältnis zwischen Pferd und Besitzer gestört ist, scheint es häufig unmöglich, die Pferde reiten zu können. Viele Besitzer haben Angst auf das Pferd zu steigen, wenn es sich störrisch oder aggressiv verhält. Doch wie schaffen es die Pferdeprofis, dass die Besitzer am Ende der Therapie die Pferde reiten können, ohne Angst haben zu müssen? Das erfordert zunächst einmal viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Zu Beginn der Therapie werden Pferd und Besitzer ganz genau beobachtet, um die gestörten Verhaltensweisen besser eingrenzen zu können. Je nachdem wo das Problem in der Beziehung zwischen Mensch und Pferd liegt, gibt es verschiedene Therapieansätze. Schritt für Schritt sollen sich Tier und Besitzer wieder annähern und sich gegenseitig vertrauen. Nur wenn das Vertrauen vorhanden ist, kann der Mensch das Tier wieder ohne Bedenken reiten. Man sollte ein Pferd nicht zu einem Ausritt zwingen. Das kann auch für den Menschen gefährlich werden, wenn das Pferd ihn beispielsweise abwirft. Wenn man Problempferde reiten möchte, sollte man solange warten, bis das Verhältnis zwischen Mensch und Tier wiederhergestellt ist. Nur so haben beide Parteien wieder Spaß an einem Ausritt und es besteht keine Gefahr für den Reiter.